-
Hambi – Zwischen Trockenheit, klagenden Bürgermeistern und Restseefantasien – Spaziergang zur BUND-Wiese am Hambacher Wald

Jeden zweiten Sonntag treffen sich Menschen an der BUND-Wiese unweit der Ortschaften Manheim und Bürgewald um weiter auf die Probleme rund um die Braunkohlelöcher und den anstehenden Strukturwandel aufmerksam zu machen. Auch wir wollen unseren Beitrag leisten und die Wasserthematik einbringen. Ob die sichtbare Austrocknung des Waldes und den Verlust von Grundwasser, die aktuelle Panik…
-
Rheinwassertransportleitung genehmigt – Wasserkrise Ahoj💧

Die Bezirksregierung Arnsberg hat den Rahmenbetriebsplan für Bau und Betrieb der Rheinwassertransportleitung (RWTL) zugelassen. Damit darf RWE eine rund 45 Kilometer lange Leitung vom Rhein zu den Tagebauen Hambach und Garzweiler errichten. Diese Genehmigung bedeutet jedoch keineswegs, dass das Projekt damit ökologisch sinnvoll oder langfristig tragfähig ist. Sie betrifft ausschließlich Leitung und Wasserentnahme, nicht die…
-
Nachbericht: Das Ende der Braunkohle und wo bleibt unser Wasser?

Vorstellung der „Karte Rheinisches Revier“ und berechtigte Kritik an der geplanten Rheinwassertrasse Geschrieben von Jonathan Querg (Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier) Rund 20 Teilnehmende kamen am 27.01.26 zur gemeinsamen Veranstaltung mit dem Wasserbündnis Rheinisches Revier ins Cafe Nr 5, um mehr über die geplante Rheinwassertransportleitung und ihre Folgen zu erfahren. Maria Arians und Werner Link vom Wasserbündnis…
-
Wasser für alle statt Profite für wenige – Petition

Sinkende Grundwasserstände und zunehmende Nutzungskonflikte zeigen: Wasser darf nicht länger als frei verfügbare Ressource für wirtschaftliche Interessen behandelt werden. Mit der Petition „Wasser für alle statt Profite für wenige“ fordert die Europaabgeordnete Jutta Paulus, Wasser als Gemeingut zu schützen und den Vorrang von Mensch und Natur zu sichern. Konkret geht es in diesem Fall um…
-
Zukunftsstrategie Wasser NRW (H2O-NRW) – Ein paar Gedanken

Achtung: Menschen können noch bis 08.02.26 ihre Kommentare und Prioritäten abgeben Wir begrüßen ausdrücklich, dass das Land Nordrhein-Westfalen die zunehmende Wasserkrise im Zuge des Klimawandels als zentrale Zukunftsfrage anerkennt. Niedrigwasser, Starkregen, Schadstoffbelastungen und zunehmende Nutzungskonflikte sind reale und bereits heute spürbare Herausforderungen – insbesondere im Rheinland und im Rheinischen Revier. Hier muss ein durch Jahrzehnte…
-
Kommentar von Andreas Büttgen zum erklärten Wasserbankrott;Wasserbankrott – Hausgemacht im Rheinischen Revier

Aktuell wird die Rheinwassertransportleitung gebaut, mit der RWE ab 2029/2030 in unfassbarem Ausmaß Rheinwasser entnehmen und in die RestseeUtopien Hambach und Garzweiler pumpen will. Kostbares Wasser, das fehlen wird. Und Wasser, das mit und durch starke Verunreinigung in den Restlöchern für die Menschen unbrauchbar, gefährlich und sogar lebensbedrohend wird: das Trinkwasser im Rheinland kann kontaminiert…
-
PFAS im Trinkwasser: Obergreneze ja…nein…hmm… vielleicht? Wenn Grenzwerte verhandelbar werden

Mit der neuen Trinkwasserverordnung gelten in Deutschland erstmals Grenzwerte für die hochproblematischen „Ewigkeitschemikalien“ PFAS. Ab 2026 darf die Summe von 20 PFAS-Stoffen im Trinkwasser 100 ng/l nicht überschreiten, ab 2028 für vier besonders relevante PFAS nur noch 20 ng/l. Das ist ein wichtiger Schritt – doch eine aktuelle Empfehlung des Umweltbundesamtes (UBA) droht, diesen Fortschritt…
-
We love Water!

We love Water!Aktuell sieht man im Rheinland vielerorts Plakate mit diesem Werbeslogan für die Messe „boot“ in Düsseldorf. Wir wollen den Moment nutzen und euch die Schönheit des Wassers in unserer Region zeigen. Wasser. Es glitzert, rauscht, trägt Leben. Es mäandriert, strömt und fließt. Die Begeisterung für Wasser beginnt dort, wo Wasser frei fließen darf…
-
Gewässerschutz auf dem Papier – und Gülle im Bach

Der Veybach zwischen Jubel und Katastrophe Der Veybach, ein ruhiger Bach, der wie viele andere Bäche im Rheinland aus der Eifel hinunter ins Rheinland der Erft entgegen fließt. Einst genutzt durch Wassermühlen und umgeben von Bergbaustollen. Erst vor wenigen Tagen wurde die Absicht bekannt gegeben, dass das belastete Stollenwasser aus dem ehemaligen Bleibergbau bei Mechernich…
-
15 Jahre Chemietanker Unfall auf dem Rhein – Ständiges Risiko im Fluss

Am 13. Januar 2011 kenterte der Chemietanker Waldhof bei St. Goar am oberen Mittelrheintal. Zwei Menschen starben, der Rhein wurde 10 Tage für den Schiffsverkehr gesperrt, hunderte von Schiffen stauten sich. An Bord des Tankers: hunderte Tonnen Schwefelsäure aus Ludwigshafen von BASF. Ein Teil der Schwefelsäure musste gezwungenermaßen in den Rhein abgelassen werden. Später stellte…
